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SatelliFax Ausgabe Mittwoch, 25. Januar 2012
Eutelsat Satellitenkapazität für HD-Rundgang durch die Ausstellung ‘LEONARDO LIVE’ für Kinos
Am 16. Februar können Kunstliebhaber aus ganz Europa im Rahmen von LEONARDO LIVE an einem via Satellit übertragenen HD-Spaziergang durch die ausverkaufte, spektakuläre Ausstellung „Leonardo da Vinci – Maler am Mailänder Hof“ in der Londoner National Gallery teilnehmen. Der führende europäische Satellitenbetreiber Eutelsat Communications (Euronext Paris: ETL) ist mit der New Yorker BY Experience und PhilGrabskyFilms Partner dieser einzigartigen Übertragung.
Die am Vorabend der Ausstellungseröffnung aufgezeichnete 100-minütige Dokumentation überträgt Eutelsat am 16. Februar an die angeschlossenen Kinos. Der HD-Rundgang durch die Ausstellung in der Nationalgalerie präsentiert eine einzigartige Kollektion an noch nie in einer Ausstellung gemeinsam gezeigten Gemälden und Zeichnungen des Künstlers. Darunter befinden sich Meisterwerke, die zu anfällig für den Transport sind. Der britische Kunsthistoriker und Rundfunksprecher Tim Marlow gibt vertiefende Informationen und interpretiert die Werke.
Die HD-Signale überträgt der Eutelsat-Satellit ATLANTIC BIRD 3 an Kinos in Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Polen, Norwegen sowie in Luxemburg und in der Schweiz. Dieser Satellit bedient bereits heute mehr als 600 für entsprechende Übertragungen ausgerüstete Kinos in ganz Europa.
LEONARDO LIVE ist ein erneutes Beispiel dafür, wie qualitativ hochwertige Satellitenübertragungen die Reichweite einzigartiger kultureller Ereignisse vergrößern. Eutelsat arbeitete in den letzten vier Jahren mit Unternehmen wie BY Experience, Gaumont-Pathé und OpenSky für entsprechende Übertragungen von Opern aus der New Yorker Grand Metropolitan und Ballettvorführungen aus dem Moskauer Bolschoi-Theater und der Opéra Garnier in Paris an Zuschauer in Europa zusammen.
BR-Produktion für den Oscar nominiert
Der iranische Spielfilm “Nader und Simin – Eine Trennung” hat eine Vielzahl von internationalen Preisen gewonnen. Seit dem 24. Januar 2012 ist er auch für den Oscar als “Bester fremdsprachiger Film” nominiert. Das Bayerische Fernsehen hat Asghar Farhadis Film bereits im November 2011 lizensiert und zeigt ihn im Herbst 2012 als deutsche Fernsehpremiere.
Zu den vielen Auszeichnungen, die der iranische Spielfilm “Nader und Simin – Eine Trennung” auf internationalen Festivals erhalten hat, zählen der “Goldene Bär” für den besten Film auf der Berlinale 2011, der “Silberne Bär” für das beste männliche und weibliche Schauspielensemble sowie die Auszeichnung als “Bester fremdsprachiger Film” bei den “Golden Globes” 2012. Seit dem 24. Januar 2012 ist Asghar Farhadis einfühlsames Drama auch für den Oscar 2012 als “Bester fremdsprachiger Film” nominiert.
In “Nader und Simin – Eine Trennung” erzählt Drehbuchautor und Regisseur Asghar Farhadi von dem privilegierten Teheraner Paar Nader und Simin (Peyman Moadi und Leila Hatami), dessen Ehe nach 14 Jahren vor dem Ende steht. Simin will das Land verlassen, ihr Mann Nader möchte bei seinem hilfsbedürftigen Vater bleiben. Als Nader eine Pflegekraft für ihn engagiert, kommt es zu einem folgenreichen Unfall. Anhand der Konflikte des Ehepaares und der Konfrontation mit der Familie der Pflegerin inszeniert Farhadi ein mitreißendes Drama, das zugleich einen facettenreichen Einblick in den iranischen Alltag bietet.
Der Bayerische Rundfunk hat die deutschen Fernsehrechte an dem meisterlichen Film erworben und wird ihn im Herbst 2012 als deutsche Fernsehpremiere im Bayerischen Fernsehen zeigen.
Anixe iTV News auch via DVB-T
Der Privatsender Anixe strahlt ab sofort auch seinen Mediendienst Anixe iTV News über DVB-T im Rhein-Main-Gebiet aus. Auf dem kanal 52 ist eine Tafel mit Nachrichten-Headlines aufgeschaltet, wer mehr zu den News wissen möchte benötigt ein HbbTV-fähiges Endgerät und einen Internetanschluss.
Empfangsprognose auf www.digitalradio.de ganz individuell
Verbunden mit dem Start der Handelsinitiative 2012 für Digitalradio am vergangenen Wochenende (SatelliFax berichtete) ist auch das grundlegend überarbeitete Empfangsprognose-Tool auf www.digitalradio.de freigeschaltet worden. Neben der Integration von Versorgungsdaten der landesweiten Sendernetze und des bundesweiten Ensembles, können die Hörer nun jederzeit die aktuelle Versorgungssituation an jedem gewünschten Ort der Bundesrepublik bequem abfragen.
Mit einem Klick in die Deutschlandkarte oder – noch einfacher – nach der Eingabe von Postleitzahl oder Ort, erhalten Interessierte innerhalb von Sekunden die Programmliste und eine Aussage zur individuellen Digitalradio-Empfangssituation. Die Empfangsprognose berücksichtigt auch Überlagerungen in den Verbreitungsgebieten der Programmangebote und bietet so eine möglichst genaue Auskunft über die empfangbaren Programme am Wohnort der Hörer, gerade auch an den Bundeslandgrenzen. „Die Empfangsprognose im zentralen Info-Portal zum Digitalradio bietet eine zeitgemäße und vor allem unkomplizierte Antwort, ob der Hörer Digitalradio empfangen kann und welche Programme es zu entdecken gibt“, so der Leiter des Projektbüros Digitalradio, Michael Reichert. Auf diese Weise ist erstmals in Deutschland die Digitalradioversorgung im Internet recherchierbar, ohne dafür aufwändig bei den Programmanbietern oder etwa den Netzbetreibern nachforschen zu müssen.
Die Bedienung der Empfangsprognose bleibt gewohnt einfach. Durch einen Klick in die Karte oder die Suche nach Postleitzahl oder Ort wird eine Markierung in der Deutschlandkarte gesetzt, und es werden sofort alle verfügbaren Programme in einer alphabetischen Liste ausgegeben. Zusätzlich kann der Nutzer durch das Wählen einzelner Frequenzblöcke selbst differenzieren, wie das entsprechende Verbreitungsgebiet für das angezeigte Programmensemble aussieht. Dies ist vor allem an Bundeslandgrenzen hilfreich. In Kürze wird ein PDF-Export verfügbar sein, der die Postleitzahl-Abfrage ausgibt und mit mehr Details zu Frequenzen, Sendernetzen, Programmangeboten und Zusatzdiensten abrundet.
„Ohne die perfekte Zusammenarbeit mit allen Programmanbietern, Sendernetzbetreibern und unserem Partnern der con terra GmbH und dem Institut für Rundfunktechnik (IRT) wäre dieses ehrgeizige Projekt niemals möglich gewesen“, bedankt sich der Leiter des Projektbüros Digitalradio. Dem stetig fortschreitenden Ausbau der Sendernetze und Programmvielfalt trägt die neue detailliertere Empfangsprognose auch weiterhin Rechnung. Für 2012 sind bereits mehrere Aktualisierungen geplant.
RBB: KW-Abschaltung in Bulgarien offiziell angekündigt
Der öffentlich-rechtliche Hörfunk BNR in Bulgarien hat nach einem Bericht des RBB-Medienmagazins die bereits in der Vorwoche durchgesickerte Entscheidung, kurzfristig die Ausstrahlungen auf Kurzwelle einzustellen, nun auch offiziell bestätigt. Die Fremdsprachensendungen werden demnach weiter im Umfang von etwa einer Stunde am Tag produziert, ab dem 2. Februar aber nur noch im Internet angeboten.
Unitymedia und Kabel BW behalten trotz Fusion ihre Namen
Die Netzbetreiber Unitymedia und Kabel BW werden ihre Marken vorerst beibehalten. Eine Umbenennung der fusionierten Unternehmen – etwa in „UPC Germany“ – sei derzeit nicht geplant, sagte Viktor Janik, Head of Regulatory Affairs bei Unitymedia, auf Nachfrage dem Branchendienst “Digitalmagazin” am 24. Januar auf der Kölner Euroforum-Konferenz „Die Zukunft der Kabelnetze“. Er könne eine Umbenennung für die nächsten zehn Jahre aber auch nicht ausschließen, so Janik weiter.
Deutsche Telekom will HDTV via Entertain massiv ausbauen
Die Deutsche Telekom will ihr TV-Paket Entertain vor allem im Blick auf hochauflösendes HDTV deutlich ausbauen. Das Unternehmen plane, in diesem Jahr 20 neue HD-Sender – darunter 16 Free-TV-Programme und vier Pay-TV-Kanäle – in das Programmangebot aufzunehmen. Dies kündigte Marketingchef Christian P. Illek laut einem Bericht des Fachmagazins “Infosat” (Onlineausgabe) am 24. Januar auf der Euroforum-Konferenz „Zukunft der Kabelnetze“ in Köln an – ohne allerdings die konkreten Kandidaten zu nennen.
Den Angaben zufolge nutzten mittlerweile 1,5 Millionen Kunden Entertain, 100.000 Mobilfunkkunden würden die Bundesliga live auf ihrem Smartphone sehen. Das entbündelte Angebot „Entertain Pur“ ohne Internet-Flatrate habe sich allerdings als Ladenhüter erwiesen, räumte Illek laut “Infosat” ein. Sehr zufrieden sei man dagegen mit „Entertain Sat“, einer Hybrid-Lösung aus Sat-TV und internetbasierten Zusatzdiensten. „Hier haben wir mehr Nachfrage als Hardware“, sagte der Telekom-Manager. 111.000 Kunden habe man für Entertain Sat in drei Monaten gewinnen können. „Das läuft wie geschnitten Brot.“
ERF erhält DAB+ Lizenz in Sachsen
Der Medienrat der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) vergibt 60 CU digital-terrestrischer Kapazität für ein 24stündiges Hörfunkprogramm an den ERF Medien e.V. Wetzlar. Bei dem Angebot handelt es sich um das bereits im DAB+-Standard verbreitete Hörfunkvollprogramm ERF Plus. Hintergrund des Vereinsantrags auf die CU sind die bestehenden Versorgungslücken im DAB+ Netz Sachsen, insbesondere im Raum Chemnitz. Das Programm wendet sich an alle Generationen und benutzt die verschiedenen Hörfunkgenres zur Verbreitung christlicher Inhalte einschließlich entsprechend geprägter Musik.
ANGA Cable schon jetzt fast ausgebucht
Knapp fünf Monate vor dem Start befindet sich die ANGA Cable, Europas führende Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit, erneut auf Rekordkurs: Bereits für 95 % der verfügbaren Ausstellungsfläche liegen verbindliche Anmeldungen von 360 Unternehmen vor. Damit übertrifft der Buchungsstand deutlich das Niveau zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.
Dr. Peter Charissé, Geschäftsführer der ANGA Cable: „Ohne die im letzten Jahr durchgeführte Flächenerweiterung wären wir bereits Mitte Januar ausgebucht gewesen. „Smart TV“, die Verbindung von TV und Internet auf dem Fernsehbildschirm, lässt die beiden von uns adressierten Branchen Breitband und TV zusätzlich boomen. Da die Kombination von Telekommunikation und Medien schon lange das Markenzeichen der ANGA Cable ist, profitieren wir von diesem Trend ganz besonders“.
Die ANGA Cable wird vom 12. bis 14. Juni 2012 in Köln stattfinden. In 2011 präsentierten sich auf der gegenüber dem Vorjahr um 15 % erweiterten Ausstellungsfläche 420 internationale Aussteller aus 37 Ländern. 16.500 Fachbesucher nahmen an der Veranstaltung teil, von denen 43 % aus dem Ausland anreisten. Damit hat sich die Besucherzahl innerhalb von 5 Jahren verdoppelt. Zu den Topthemen der ANGA Cable zählen dieses Jahr hybride Netze, Smart TV und Video on Demand.
Das Kongressprogramm sieht in 2012 erstmals drei Gipfelveranstaltungen vor. Den Auftakt macht der Fernsehgipfel mit dem Titel „Smart TV und Video on Demand – Chance oder Risiko für das klassische Fernsehen?“. Der Breitbandgipfel widmet sich der Frage „Kabel, Glasfaser und LTE – wie geht es weiter mit dem Breitbandausbau?“. Auf dem neuen, englischsprachigen „International Technology Summit“ stehen am zweiten Messetag die Strategien und Technologien für das „Connected Home“ auf der Agenda. Insgesamt werden sieben Veranstaltungen in englischer Sprache stattfinden. Alle Kongressveranstaltungen werden deutsch/englisch simultan übersetzt.
Das vollständige Kongressprogramm wird im März veröffentlicht.
Bad Berka TV erhält Zulassung für weitere vier Jahre
Bad Berka TV gehört mit seinen 12 Sendejahren zu den Urgesteinen der Thüringer Lokalfernsehlandschaft und trägt mit seinem Programm in der Stadt Bad Berka sowie in den beiden Kliniken zur medialen Vielfalt bei. Dies bestätigen die regelmäßigen Programmanalysen der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM). Die Versammlung der TLM verlängerte die Zulassung für diesen Veranstalter um weitere vier Jahre.
Trotz Insolvenz: Deluxe Music macht zunächst weiter
Trotz Insolvenz seiner Mutterfirma (SatelliFax berichtete gestern) wird der Musiksender Deluxe Music zunächst weiter senden und operieren. Das Team und die Geschäftsführung seien von der Geschäftsidee überzeugt und bemühten sich derzeit intensiv um eine Zukunft für das Unternehmen zu ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung des Senders. Zu Gründen warum es zur Insolvenz kam wollte man jedoch keine Angaben machen. Der Insolvenzverwalter kommentiere, daß er „zur Zeit die Unterlagen prüft, Ausschau für eine Investition in die Firma hält und den Arbeitsbetrieb aufrecht zu erhalten versucht”
ZDF verkauft “Geheimnisse des Dritten Reichs” an National Geographic Channel
Der Pay-TV-Sender National Geographic Channel hat vom ZDF die sechsteilige Dokumentationsreihe “Geheimnisse des Dritten Reichs” erworben. Die Serie, die von der kommerziellen Tochter ZDF Enterprises vertrieben wird, liefert neue Einblicke und Archivmaterial, das die Widersprüche und unbekannten internen Mechanismen von Hitlers Naziregime aufdeckt. Die Serie lief bereits Ende 2011 im ZDF.
Sat Kompakt 25.01.2012
Wesal Al Haq auf Hotbird
Unverschlüsselte Testausstrahlungen des Senders Wesal Al Haq können über Hotbird, 13° Ost, auf 11.566 GHz horizontal und 12.558 GHz vertikal (jeweils SR 27.500, FEC 3/4) beobachtet werden.
Trojaner Dldr.Stration.Gen
der Trojaner Dldr.Stration.Gen kommt per E-Mail und droht mit der Sperrung der E-Mail-Adresse. Sollten Sie eine E-Mail mit diesem Inhalt erhalten, löschen Sie diese sofort.
Der Trojaner Dldr.Stration.Gen ist per E-Mail unterwegs. In der E-Mail ist zu lesen, dass die eigene E-Mail-Adresse gesperrt wird. Alle nötigen Informationen könne man dem Anhang der E-Mail entnehmen.
Nach einem Doppelklick auf die im Anhang befindliche Datei, erhält man jedoch keine Informationen über die Sperrung des eigenen E-Mail-Accounts, stattdessen installiert sich der Trojaner auf dem betreffenden System.
Hier finden Sie Details zur E-Mail mit der Schadsoftware
Die E-Mail hat folgendes Aussehen
Betreff: „ Ihre E-Mail Adresse <E-Mail-Adresse> wird gesperrt”
Betroffene Betriebssysteme: Alle Windows-Versionen
Installation auf dem System
Lädt eine schädliche Dateien herunter und nimmt Verbindung mit einem Server auf.
So schützen Sie Ihr System:
Installieren Sie das neueste Update für Ihren Virenscanner und seien Sie vorsichtig gegenüber E-Mails von unbekannten Absendern – besonders gegenüber E-Mails mit Links oder mit Anhang!
quelle:virenticker/computerwissen.de
SatelliFax Ausgabe Dienstag, 24. Januar 2012
Neue Frequenz für apollo radio
apollo radio hat in Chemnitz die früher von BBC London und Radio France Internationale genutzte UKW-Frequenz 88,9 MHz mit einer Strahlungsleistung von 1 kW in Betrieb genommen. Das berichtet die Radiowoche. apollo radio sendet in Chemnitz bereits auf 102,7 MHz. Diese Frequenz muss sich der Sender allerdings mit dem freien Radio T teilen.
Rundfunk- und Telemedien-Prüffälle der KJM im vierten Quartal 2011
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat im vierten Quartal 2011 insgesamt 19 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) festgestellt. Neun davonkommen aus dem Rundfunk-, zehn aus dem Telemedienbereich. Bei der Aufsicht über den Rundfunk arbeitet die KJM Hand in Hand mit den Landesmedienanstalten: Sie beobachten, prüfen und bewerten potenziell problematische Rundfunkangebote und leiten – bei Feststellen eines Anfangsverdachts auf einen Verstoß gegen den JMStV – der KJM die entsprechenden Prüffälle zur Entscheidung zu. Im Internetbereich unterstützen jugendschutz.net und die Landesmedienanstalten die KJM bei ihren Aufgaben: So treten ju-gendschutz.net oder auch die Landesmedienanstalten bei der Annahme von Verstößen vorab an die Anbieter heran und fordern, entsprechende Inhalte freiwillig herauszunehmen. Auf diese Weise können viele Internet-Fälle ohne aufwändiges Verfahren geklärt werden. Erst bei Nichtabhilfe oder in besonders schweren Fällen schreitet die KJM ein. Sowohl im Rundfunk- als auch im Telemedienbereich kann die KJM nur gegen Anbieter mit Sitz in Deutschland vorgehen. Indizierungen fallen in das Aufgabengebiet der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Die KJM ist in dem Zusammenhang einerseits für die Abgabe von Stellungnahmen zu Indizierungsanträgen im Bereich der Telemedien zuständig und kann andererseits selbst Indizierungsanträge stellen.
- Rundfunk
Entwicklungsbeeinträchtigung für unter 16-Jährige (Sendezeitgrenze 22 bis 6 Uhr) stellte die KJM in folgenden Fällen fest:
Bei der Wrestling-Sendung “TNA Impact”, die SKY auf Kanal Sport 2 im Tagesprogramm ohne Vorsperre ausstrahlte. Die für Wrestling typischen Gewaltszenen überstiegen qualitativ das Maß, das Zuschauern unter 16 Jahren zuzumuten sei, begründete die KJM. Sie problematisierte vor allem den martialischen Charakter der Kämpfe und die Angriffe mit Gegenständen (Schlagen mit Mikrofon, Würgen mit Kette), die eine hohe Alltagsnähe für Jugendliche aufweisen. Auch die – inszenierte – Darstellung von sozialen Beziehungen als Kampf, das Präsentieren von Gewaltanwendung als adäquates Mittel zur Konfliktlösung und den Anschein echter aggressiver Feindschaft bewertete die KJM als entwicklungsbeeinträchtigend für unter 16-Jährige.
Den Historienfilm “Wächter des Hades” mit einer Freigabe der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ab 16 Jahren sendete Tele 5 bereits ab 20.15 Uhr. Das stellt einen Verstoß gegen die Zeitgrenzen des JMStV dar.
Entwicklungsbeeinträchtigung für unter 12-Jährige (Sendezeitgrenze 20 bis 6 Uhr) stellte die KJM in folgenden Fällen fest:
Bei einer im Tagesprogramm von Pro Sieben ausgestrahlten – pseudowissenschaftlichen – Reportage mit dem Titel “Galileo Spezial – Vampire unter uns?”. Die Sendung erhielt durchweg den Mythos der möglichen Existenz von Vampiren aufrecht und stellte immer wieder den Bezug zu echten Menschen, die sich dem Vampirismus verschrieben haben und beispielsweise Blut trinken, her. Die gezeigten Bilder sind nicht selten an das Horrorgenre angelehnt. Aus Jugendschutzperspektive sind die entsprechenden Szenen des Beitrags für Kinder kaum zu verarbeiten, es ist eine nachhaltige Verunsicherung und Verängstigung von unter 12-Jährigen zu befürchten.
Auch die Sendung “Galileo Big Pictures”, die Pro Sieben anlässlich der Oscar-Verleihung 2011 im Tagesprogramm ausstrahlte, bewertete die KJM als entwicklungsbeeintächtigend für unter 12-Jährige. Gezeigt wurden “die 50 spektakulärsten” Bilder aus berühmten Filmen – darunter beispielsweise Ausschnitte aus “Der Exorzist”, dem berühmten Horrorfilm aus dem Jahr 1973 mit der Altersfreigabe “FSK 16″. Die KJM entschied, dass der Rahmen der Sendung keine ausreichende Distanz schafft und die Gefahr besteht, dass jüngere Zuschauer durch die drastischen Szenen des Filmausschnitts beeinträchtigt werden.
Auch die Folge “Der Wurm” der Mystery-Serie “Primeval – Die Rückkehr der Urzeitmonster”, die insbesondere für unter 12-Jährige ein hohes Bedrohungsszenario enthält, lief bei Pro Sieben im Tagesprogramm. Im Mittelpunkt der Serie steht eine Gruppe von fünf Wissenschaftlern, die unerklärlichen Phänomenen auf den Grund gehen wollen. Dabei finden sie heraus, dass Monster durch Zeitportale, so genannte “Anomalien”, in die Gegenwart eindringen, aber auch wieder verschwinden. In der betreffenden Folge wurden beispielsweise der bedrohliche Angriff eines Urzeitmonsters auf zwei spielende Kinder gezeigt, oder auch eine gewalttätige Szenerie, in der ein tödlicher Angriff des “Wurms” gerade noch vereitelt wird. Aus Sicht der KJM gehen diese Szenen in ihrer Drastik und ihrem ängstigenden Wirkungspotenzial über das hinaus, was Kindern unter 12 Jahren zugemutet werden kann.
Mit der Programmierung eines Werbespots für “Die Krake”, eine Achterbahn im Heidepark Soltau, verstießen vier Sender gegen die Bestimmungen des JMStV. RTL, Sat 1, Pro Sieben und Kabel 1 zeigten den Spot, der sowohl in Bezug auf die düstere Ästhetik und als auch auf die Tonebene an Horror- oder Splatterfilme erinnert, im Tagesprogramm. Der 20-Sekünder bewirbt eine neue Achterbahn mit dem Namen “Krake”: Ein junger Mann rast darin, mit angstverzerrtem Gesicht und umgeben von Passagieren mit Monsterfratzen, auf den mit scharfen Zähnen besetzten “Schlund” der Bahn zu. Die KJM entschied, dass der Spot für jüngere Kinder unter 12 Jahren aufgrund der Bilder und des schnellen Schnitttempos eine beeinträchtigende Wirkung hat.
- Telemedien
Die Jugendschutzrelevanz von Internet-Inhalten ist in der Regel ungleich höher als die von Fernseh-Sendungen. Weil Angebote im Netz außerdem nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern meist über einen längeren Zeitraum online sind, berichtet die KJM über die Verstöße in Telemedien anonymisiert:
Vier Verstöße beziehen sich auf Angebote, die einfache Pornografie beinhalten. In Telemedien darf einfache Pornografie nur ausnahmsweise innerhalb geschlossener Benutzergruppen zugänglich gemacht werden. Ist das nicht der Fall, liegt ein Verstoß gegen den JMStV vor. Sechs Angebote stellen aufgrund entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte einen Verstoß gegen die Bestimmungen des JMStV dar. Sie zeigten zum Zeitpunkt der Beobachtung erotische Bilder und explizite Schilderungen sexueller Vorgänge – auch bizarrer Sexualpraktiken – unterhalb der Pornografieschwelle.
In sechs Fällen wurde das Verfahren eingestellt, da die jugendschutzrelevanten Inhalte nach der Anhörung des Anbieters entfernt worden und auch die weiteren Voraussetzungen für eine Einstellung (kein absolut unzulässiges Angebot, kein Wiederholungstäter) gegeben waren.
Die KJM beschloss – je nach Art und Schwere der Verstöße – Beanstandungen, Untersagungen und/oder Bußgelder. Die entsprechenden Verwaltungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren führen die jeweils zuständigen Landesmedienanstalten durch. Strafrechtlich relevante Inhalte gibt die KJM an die zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
In 24 Fällen beantragte die KJM im vierten Quartal 2011 die Indizierung eines Telemedienangebots bei der BPjM. Die Anträge bezogen sich zum Großteil auf Internetangebote mit pornografischen Darstellungen. In drei Fällen gab die KJM eine Stellungnahme zu Indizierungsanträgen anderer antragsberechtigter Stellen bei der BPjM ab, die von der BPjM bei ihrer Entscheidung maßgeblich zu berücksichtigen sind.
Damit befasste sich die KJM seit ihrer Gründung im April 2003 mit rund 4.540 Fällen. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich am 2. April 2003 konstituiert.
Handelsinitiative 2012 für Digitalradio erfolgreich gestartet
Mit einem Händlerinformationstag zum Digitalradio speziell für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz startete am 21. Januar 2012 die Informationskampagne für den Handel beim Südwestrundfunk (SWR) in Baden-Baden. „Rechtzeitig vor den ersten großen Programmaktionen im Radio konnten wir den Mittelstand hier im Südwesten erreichen und werden uns nun in den kommenden Wochen vor allem auf weitere individuelle Briefings bei den großen Elektronikmärkten in der Region konzentrieren“, so Michael Reichert, Leiter des Projektbüros Digitalradio. Neben den Grundlagen zum Digitalradio, wie Verbreitung, Programm- und Diensteangebot, stand vor allem die Selbsterfahrung an über 40 Geräten und das Gespräche mit Experten im Zentrum des Händlerinformationstages.
Nach dem geglückten Auftakt am Samstag sind – flankierend zu den Digitalradio-Promotion-Aktionen weiterer Programmanbieter – Händlerevents in ganz Deutschland geplant.
Schweiz: DRS 1 und Radio 24 auf Erfolgskurs
Die Deutschschweiz hörten im zweiten Semester 2011 mehr Radio als die Einwohner der Suisse romande oder der Svizzera italiana. DRS 1 ist der meistgehörte öffentlich-rechtliche Sender und Radio 24 ist der meistgehörte Privatradiosender. Im 2. Semester 2011 hörten an einem durchschnittlichen Tag in der Deutschen Schweiz 88.8 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren Radio während durchschnittlich 127.7 Minuten. Sowohl Reichweite wie Nutzung des Mediums sind in den anderen Sprachregionen leicht tiefer: 85.6 Prozent der Menschen in der Suisse romande hörten täglich rund 114.6 Minuten Radio. In der Svizzera italiana erreichte das Medium Radio 87.7 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren und die Nutzung lag bei 123.4 Minuten pro Tag.
Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern liegt DRS 1 mit 37.9 Prozent (Netto-Reichweite) in der Deutschschweiz an vorderster Stelle gefolgt von DRS 3 mit 28.9 Prozent. Bei den Privatradios führt Radio 24 die Spitze an. Mit 6.6 Prozent der Netto-Reichweite ist es das meistgehörte Privatradio der Deutschschweiz. Auf den weiteren Rängen befinden sich Energy Zürich, Argovia und FM1 in absteigender Reihenfolge. Die Privaten Kabelradios werden von Eviva mit 2.1 Prozent Netto-Reichweite angeführt.
Bundesliga: Zuschauerrekorde bei Sky
Nicht nur die drei Bayern-Verfolger Dortmund, Schalke und Gladbach freuen sich über einen gelungenen Start in die Rückrunde. Auch Sky verbucht mit zwei neuen Zuschauerrekorden einen erfolgreichen Auftakt. Der 18. Spieltag sorgte mit 3,83 Millionen Zuschauern (Z3+) für die höchste Spieltagkontaktsumme, die seit dem Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft für Fernsehforschung (AGF) gemessen wurde. Der bisherige Bestwert von 3,82 Millionen Zuschauern (Z3+) stammte vom 13. Spieltag der laufenden Saison. Maßgeblichen Anteil an dem neuen Rekordwert hatte die Partie Hamburger SV – Borussia Dortmund. Den 5:1-Sieg des BVB verfolgten am Sonntag um 15.30 Uhr 0,8 Millionen Fans (Z3+). Die bisherige Bestmarke dieser Anstoßzeit erreichte Sky am 12. Spieltag bei der Begegnung Hannover 96 – Schalke 04 mit 0,77 Millionen Zuschauern (Z3+). Am Samstagnachmittag verfolgten auf Sky insgesamt 1,19 Millionen Zuschauer (Z3+) die Übertragungen der Einzelspiele und die Konferenz. Sky Deutschland ist seit dem 1. März 2011 offizieller
Lizenznehmer der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF). Die marktforschungsrelevanten Daten zu allen Sky Kanälen werden seit dem 1. April 2011 offiziell ausgewiesen. Die Nutzung in de
Digitaler Musikmarkt setzt weltweiten Expansionskurs fort
Der digitale Musikmarkt konnte seinen Expansionskurs 2011 weiter fortsetzen. Wie die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) heute anlässlich der Vorstellung des Digital Music Report 2012 in London bekannt gab, stieg der weltweite Umsatz mit digitaler Musik 2011 um acht Prozent auf 5,2 Milliarden US-Dollar. Damit konnte der Anteil des weltweiten Umsatzes von digitaler Musik am Gesamtumsatz im Jahr 2011 auf 32 Prozent gesteigert werden. Der Report weist jährlich die weltweiten Umsätze mit Downloads, Abonnements und werbefinanzierten Online-Services (Digitalmarkt) aus, gibt einen Überblick über das legale Musikangebot im Internet und zeigt die wichtigsten Marktentwicklungen auf. Waren die maßgeblichen lizenzierten Online-Musikservices im Januar 2011 in 23 Ländern verfügbar, konnte die Reichweite innerhalb des letzten Jahres dank der raschen Expansion von Diensten wie iTunes, Spotify oder Deezer in neue Märkte auf 58 Länder ausgedehnt werden. Zugleich laufen in Ländern wie Frankreich und Neuseeland die Maßnahmen zur weiteren Eindämmung der Internet-Piraterie an und zeigen erste Resultate.
Auch in Deutschland verzeichnet der Digitalmarkt derzeit starke Wachstumsimpulse: Nach Angaben des Bundesverbandes Musikindustrie e. V. (BVMI) und media control stiegen allein die Download-Umsätze im letzten Jahr um 28,8 Prozent an. Nach aktuellen Schätzungen des BVMI liegt der Anteil des Digitalmarkts in Deutschland bei etwa 17 Prozent – Rückgrat der heimischen Musikindustrie bleibt nach wie vor die CD, die 74 Prozent der Umsätze ausmacht und 2011 nur einen leichten Umsatzrückgang (-2,2 Prozent) zu verzeichnen hatte. Knapp 70 legale Musikservices sind derzeit in Deutschland verfügbar – eine Liste der lizenzierten Musikdienste ist verfügbar unter http://www.pro-music.org/.
Trotz der positiven Impulse stellt die Online-Piraterie nach wie vor die größte Hürde für nachhaltiges Wachstum für Musik im Internet dar. Laut einer aktuellen Studie (IFPI/Nielsen) greift weltweit jeder vierte Internetnutzer regelmäßig auf unlizenzierte Dienste zu. In Folge werden nicht nur die legalen Angebote untergraben und das Wachstum beeinträchtigt, sondern auch Investitionen in Musik gefährdet.
Bei der Eindämmung der Internet-Piraterie konnten im vergangenen Jahr konkrete Erfolge erzielt werden. In Frankreich ging die Nutzung von Filesharing-Systemen (P2P) nach Einführung des sanktionierten Warnmodells bei Urheberrechtsverletzungen im Internet (HADOPI) um 26 Prozent zurück. Nachdem im Oktober 2010 die ersten Warnhinweise versendet worden waren, stellten bis heute etwa 2 Millionen P2P-Nutzer in Frankreich ihr illegales Verhalten ein (IFPI/Nielsen). Eine weitere Studie (Danaher et al.) kommt zu dem Schluss, dass sich die HADOPI-Initiative auch wirtschaftlich positiv auswirkt. So lag nach der Studie der Verkauf von Einzeltracks bei iTunes um 23 Prozent über dem Niveau, das ohne die Initiative erzielt worden wäre. Ein vergleichbares Modell wurde im September 2011 in Neuseeland eingeführt, das ebenfalls bereits erste Erfolge vorweisen kann.
Fortschritte bei der Eindämmung der Online-Piraterie gab es auch in den USA, wo im letzten Jahr ein richtungsweisendes Abkommen mit den Internet-Service-Providern (ISP) geschlossen wurde. Dieses sieht unter anderem vor, noch in diesem Jahr ein abgestuftes Warnmodell bei Urheberrechtsverletzungen im Internet zu implementieren. Das sog. „Copyright Alert System“ wurde von den größten ISPs der USA unterzeichnet.
Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie e. V. (BVMI), kommentiert: „Die Internet-Piraterie ist nach wie vor der größte Hemmschuh für die Entwicklung und Etablierung digitaler Geschäftsmodelle für Musik und andere Inhalte im Internet. Während im Ausland konkrete Maßnahmen zur Eindämmung der Online-Piraterie anlaufen und erste Erfolge verbuchen können, gerät Deutschland bei der Durchsetzung von Urheberrechten immer mehr ins Hintertreffen. Es ist dringend erforderlich, dass endlich auch hier die Rahmenbedingungen für Wachstum im digitalen Raum geschaffen werden – gerade auch mit Blick auf Dienste wie Megaupload.“
Zur weiteren Eindämmung der Internet-Piraterie arbeitet die Musikindustrie verstärkt mit Werbetreibenden, Anbietern von Payment-Dienstleistungen, Suchmaschinen und Hostprovidern zusammen. Eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen IFPI, der Londoner Polizei und den Anbietern der Payment-Services MasterCard, Visa und PayPal trug unter anderem dazu bei, dass seit März 2011 der Missbrauch dieser Bezahlsysteme auf 60 illegalen Seiten verhindert werden konnte.
Eine bessere Zusammenarbeit strebt die Musikindustrie auf internationaler Ebene insbesondere im Bereich der Suchmaschinen an, einer der wichtigsten Kanäle, um Musik im Internet zu finden. Viele Suchergebnisse führen zu unautorisierten Inhalten oder Seiten, auf denen regelmäßig Urheberrechte verletzt werden. So haben Studien in verschiedenen Ländern gezeigt, dass zwischen 25 und 50 Prozent der Menschen, die Musik illegal herunterladen, über Suchmaschinen auf die entsprechenden Angebote aufmerksam wurden.
Sat Kompakt 24.01.2012
Testsendungen von ITV 1 London HD
Unverschlüsselte Testsendungen von ITV 1 London HD können auf Astra 28,2° Ost, 11.053 GHz horizontal (SR 22.000, FEC 5/6) beobachtet werden.
Roj TV beendet Sat-Abstrahlung
Roj TV hat seine Sendungen über Satellit eingestellt. Das Signal auf Eurobird 9A, 9° Ost, 11.843 GHz vertikal wurde abgeschaltet.
Neuer Sendeplatz für Payam TV
Der kurdische Sender Payam TV ist über Eutelsat W2A, 10° Ost, jetzt auf 12.605 GHz horizontal (SR 1.630, FEC 5/6) zu empfangen. Das Signal ist unverschlüsselt.
Al Forat auf neuer Frequenz
Der arabische Sender Al Forat kann auf Eutelsat W2A, 10° Ost, jetzt auf 12.732 GHz horizontal (SR 2.603, FEC 5/6) unverschlüsselt empfangen werden.
AlTeb Alnabawy auf Hotbird
AlTeb Alnabawy startete neu und unverschlüsselt auf Hotbird, 13° Ost, 11.604 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 5/6).
Wurm Sober
der Wurm Sober kommt per E-Mail und lockt mit einem angeblich eingerichteten Konto. Sollten Sie eine E-Mail mit diesem Inhalt erhalten, löschen Sie diese sofort.
Der Wurm Sober ist wieder per E-Mails unterwegs. Mit einem angeblich eingerichteten Account versucht der Wurm Anwender zu verleiten, die im Anhang befindliche Datei zu öffnen. In dem Anhang steckt natürlich keine Zugangsdaten zu dem Konto, sondern der Wurm selbst, der das betreffende System dann infiziert.
Hier finden Sie Details zur E-Mail mit der Schadsoftware
Die E-Mail hat folgendes Aussehen
Betreff: „Ihr Account wurde eingerichtet!“.
Dateianhang: Service.pdf.exe
E-Mail-Text: „Danke das Sie sich für uns entschieden haben.“
Dateigröße: 89.274 Bytes
Betroffene Betriebssysteme: Alle Windows-Versionen
Installation auf dem System
Es wird folgendes Verzeichnis erstellt:
• %WINDIR%\PoolData\
Es erstellt Kopien seiner selbst mit Dateinamen von Listen:
– An: %WINDIR%\PoolData\ Mit einem der folgenden Namen:
• smss.exe
• csrss.exe
• services.exe
So schützen Sie Ihr System:
Installieren Sie das neueste Update für Ihren Virenscanner und seien Sie vorsichtig gegenüber E-Mails von unbekannten Absendern – besonders gegenüber E-Mails mit Links oder mit Anhang!
quelle:virenticker/computerwissen.de
SatelliFax Ausgabe Mittwoch, 04. Januar 2012
Deutsche mögen zunehmend Video-on-Demand
Das Interesse an zeitversetztem Fernsehen wächst. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Solon Management Consulting nutzen in Deutschland 33% der Befragten Video-on-Demand Angebote. In den USA und Großbritannien geben dies bereits 46% bzw. 41% der Befragten an. Die heute veröffentlichte Solon Video Survey untersucht, wie stark die Nutzung von TV und Video-on-Demand Angeboten bei Internetnutzern international verbreitet ist und welche Faktoren deren Erfolg bestimmen.
Junge Menschen (18 bis 25) nutzen laut Solon Video Survey überproportional häufig Videoplattformen im Internet (sogenannte OTT-Angebote). “Gerade junge Leute haben sehr hohe Erwartungen. Sie wollen ihre Lieblingsserien dann sehen, wenn sie Lust dazu haben und nicht zu festgelegten Zeiten”, so Christian Esser, Leiter der Media Practice bei Solon. “In den USA wirkt sich die hohe Nutzung von Video-on-Demand Angeboten bereits auf den Fernsehkonsum aus, der leicht rückläufig ist, während die lineare Fernsehnutzung in Europa bisher stabil bleibt”.
In Deutschland überwiegen bei der Nutzung von Video-on-Demand bisher klar die kostenlosen werbefinanzierten OTT-Angebote. So geben 31% der Befragten an, werbefinanzierte OTT-Videoangebote mindestens wöchentlich zu nutzen, während nur 7% der Befragten OTT-Bezahl-Angebote in Anspruch nehmen (z.B. Maxdome oder Videoload) und 6% eine integrierte Video-on-Demand Lösung ihres TV-Anbieters (z.B. Sky oder T-Entertain). Dabei gibt es hohe Überschneidungen in der Nutzung dieser Angebotsformen. In den USA nutzen bereits 24% der Befragten kostenpflichtige Angebote, womit die Zahlungsbereitschaft dort deutlich höher ist als in Deutschland. “Das liegt an mehreren Faktoren”, kommentiert Esser, “vor allem fehlt in Deutschland die Zusammenfassung der wesentlichen TV Inhalte auf einer gemeinsamen Plattform, sowie die Möglichkeit zur bequemen Nutzung auf dem TV Gerät im Wohnzimmer und nicht nur über Computer oder Tablet.”
Die Studie zeigt, dass es in Ländern wie Deutschland, Spanien und Polen bisher noch kein Produkt gibt, das die Bedürfnisse der Nutzer gut bedient. Solon Management Consulting sieht erhebliches Potential in der Entwicklung von Online Videoangeboten. “In den USA gibt es Netflix und Hulu als OTT-Angebote, in UK haben Sky und Virgin überzeugende Video-on-Demand-Produkte”, sagt Esser. “Die deutschen Verbraucher warten noch auf den Anbieter, der ihren Wunsch nach Zeitsouveränität bei der TV- und Videonutzung mit Top-Inhalten in breiter Auswahl, einfacher Bedienbarkeit und dem richtigen Preis erfüllt.”
ARD-Serie “Türkisch für Anfänger” wird Kinofilm
In diesem Frühjahr kommt es zum Wiedersehen mit den Figuren einer ARD-Vorabendserie auf der Kino-Leinwand: Dann erscheint der Kinofilm von “Türkisch für Anfänger”, wie die österreichische tagerszeitung “Der Standard” berichtet. Mit der Erstausstrahlung 2006 fanden die Themen Migration und Patchwork-Familie auch auf humoristische Weise fernab des erhobenen Zeigefingers Einzug ins Vorabendprogramm des “Ersten”. Die Quoten waren jedoch durchwachsen.
France 5 auf Expansionskurs
Der französische Nachrichtenkanal France 24 expandiert. Noch im alten Jahr hat der Sender Verträge mit Plattformbetreibern in Osteuropa und Asien unterzeichnet. In Südkorea wird die englichsprachige Version auf der Onlineplattform TVing verbreitet. In Slowenien wird der Kanal in Englisch und Französisch beim Provider T-2D.o.o via IPTV und in Bonien-Herzogowina in Englisch auf der Pay-Plattform Telinea verbreitet.
SWR: Informationstage für Digitalradio
Am 21. und 28. Januar 2012 finden Informationstage für Digitalradio (DAB+) in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz statt. Aus erster Hand gibt es Informationen zu den Themen Sendernetzausbau, Programmen, Zusatzdiensten und Endgeräten sowie einen Blick hinter die Kulissen. Eingeladen sind Elektrofach- und Automobilhändler aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz sowie angrenzenden Bundesländern. Veranstaltungsort ist der Südwestrundfunk (SWR) in Baden-Baden.
ZDF zeigt Fußball live
Das ZDF überträgt am Mittwoch, 8. Februar 2012, live ab 20.15 Uhr das DFB-Pokalspiel VfB Stuttgart – FC Bayern München. Anstoß des Pokalhighlights ist um 20.30 Uhr.
Der VfB Stuttgart war durch ein 2:1 gegen den Hamburger SV in das Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Die Bayern hatten den VfL Bochum mit 2:1 besiegt.
Im Anschluss an das Live-Spiel in Stuttgart sendet das ZDF eine ausführliche Zusammenfassung der Spiele Hertha BSC Berlin – Borussia Mönchengladbach und TSG Hoffenheim – Greuther Fürth.
Wissen per Mausklick: Neues Onlineangebot zum Kinderfunkkolleg „Was glaubst du denn?“
Seit Oktober 2011 bietet hr2-kultur für Kinder und Jugendliche unter dem Titel „Was glaubst du denn?“ ein Kinderfunkkolleg im „Trialog der Kulturen“ mit Hintergründen über die großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Jetzt wird dieses Angebot im Internet ergänzt. Fragen wie „Was sind Heilige?“ oder „Wie sieht es in einer Moschee aus?“ lassen sich dort per Mausklick spielerisch beantworten. Unter www.kinderfunkkolleg-trialog.de laden Texte, Bilder, Reportagen, Originaltöne, Animationen und Spiele zu einem interaktiven Rundgang ein. Auf der Website werden ab Frühjahr 2012 auch Beiträge von Schülerinnen und Schülern zu den Themen des Trialogs präsentiert. Diese entstehen in medienpädagogischen Workshops an hessischen Schulen. Die Website, auf der auch Eltern und Lehrer weiterführende Informationen finden, wird so laufend ergänzt und erweitert.
Mit der neuen „digitalen Kinderuni“ wollen hr2-kultur, die Herbert-Quandt-Stiftung und der Arbeitskreis Radio und Schule des Hessischen Kultusministeriums multimedial aufbereitet interreligiöse und interkulturelle Kompetenzen hessischer Schüler und Lehrer stärken. „Ich freue mich, dass unsere Radiosendungen den Grundstock bilden für die neue Internetplattform, die Kindern von 8-13 selbstbestimmtes Lernen schmackhaft macht“, sagt Angelika Bierbaum, Programmchefin von
hr2-kultur.Seit 2005 veranstaltet die Herbert-Quandt-Stiftung den „Trialog der Kulturen“-Schulenwettbewerb, um die Verständigung zwischen Judentum, Christentum und Islam in der Schule zu fördern. Mit dem Kinderfunkkolleg, an dem zahlreiche ehemalige und aktuelle Wettbewerbsschulen mitwirken, will die Stiftung die Ergebnisse der Schulprojekte einem breiteren Publikum zugänglich machen. „Bisher werten wir die Ideen unserer Wettbewerbsschulen in Büchern und anderen Lehrmaterialien aus. Das Kinderfunkkolleg und die digitale Kinderuni sind nun wichtige neue Bausteine“, so Dr. Christof Eichert, Vorstand der Herbert Quandt-Stiftung.
„Die neue Website ist wie geschaffen für das Prinzip des selbstgesteuerten Lernens“, unterstreicht Kultusministerin Dorothea Henzler. „Sie bietet Lehrerinnen und Lehrern vielfältige Impulse für den Unterricht, fördert fächerübergreifendes Lernen, und“, so Henzler weiter, „sie animiert zu weiteren Medienprojekten, bei denen Kinder selbst zu ‚Medienmachern’ werden.“
hr2-kultur, das Kulturradio des Hessischen Rundfunks, sendet das Funkkolleg für Kinder zum „Trialog der Kulturen“ noch bis Ende Juli 2012 14-tägig jeweils samstags um 14.45 Uhr mit Themen wie: „Was ist eine Kirche, und was passiert da?“, „Wie fasten Juden, Christen und Muslime?“, „Wer ist Mohammed?, „Was sind Engel?“, „Was ist eine Synagoge?“, „Warum trägt Aishe Kopftuch?“, „Was passiert, wenn Menschen sterben?“, „Wie wird man Jude, Christ, Moslem“, „Wer war Mose?“ und „Was kommt nach dem Tod?“.
Der Arbeitskreis Radio und Schule koordiniert seit vielen Jahren die Zusammenarbeit des Hessischen Kultusministeriums mit dem Hessischen Rundfunk. Der Arbeitskreis ist dem Dezernat Medienbildung am Amt für Lehrerbildung zugeordnet. Ziel der Kooperation ist die gemeinsame Gestaltung von Medienangeboten für die hessischen Schulen.
ARD-Telenovela „Rote Rosen” geht in neue Runde
Die ARD-Telenovela „Rote Rosen” schlägt mit Folge 1201 voraussichtlich am Montag, 13. Februar 2012, ein neues Kapitel im Ersten auf. Mit Susann Winter (gespielt von Elisabeth Lanz) rückt in den nächsten 200 Episoden eine Frau in den Fokus der Geschichten, die ihrem Leben eine Wende gibt und aus der vermeintlich heilen Welt ihrer Familie ausbricht, weil sie sich eingeengt und von ihrem Ehemann Roman (Johannes Terne) dominiert fühlt.
Der Anlass für Susanns Erscheinen in Lüneburg ist dramatisch. Johanna Jansen (Brigitte Antonius) ist zusammengebrochen und erhält im Krankenhaus die Diagnose, an Aplastischer Anämie erkrankt zu sein. Nur eine Knochenmarkspende kann ihr helfen. Thomas Jansen (Gerry Hungbauer) und seine Tochter Jule (Kim-Sarah Brandts) schicken die ganze Familie zur Typisierung, um zu klären, ob jemand als Spender infrage kommt. Susann ist die Tochter von Johannas verstorbener Cousine Luise und wird zufällig zur Lebensretterin für Johanna. Doch auch für Susann selbst beginnt in Lüneburg ein neues, selbstbestimmtes Leben mit einer leidenschaftlichen Liebe zu Romans jüngerem Bruder Clemens (Falk-Willy Wild) und einer echten Frauen-Freundschaft zur chaotischen Gärtnerin Merle (Anja Franke).
Neu im Hauptcast sind neben Elisabeth Lanz, Johannes Terne und Falk-Willy Wild auch Carola Schnell, Peter Foyse und Nela Schmitz, Christine Wilhelmi, Stefan Feddersen-Clausen und Gunter Ziegler. Für eine Episodenrolle kehrt Kim-Sarah Brandts als Jule Jansen zurück.
„Rote Rosen” ist eine Produktion der Studio Hamburg Serienwerft Lüneburg im Auftrag der ARD für Das Erste. Produzent ist Emmo Lempert. Die Redaktion haben Angelika Paetow und Meibrit Ahrens (beide NDR). Mit durchschnittlich 1,66 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 16,1 Prozent verzeichnete „Rote Rosen” im vergangenen Jahr das höchste Zuschauerinteresse seit dem Start der Serie im November 2006.
Thomas neuer TV-Sender soll Mitte März starten
Das neue TV-Projekt von Ex-RTL-Chef Helmut Thoma soll Mitte März 2012 starten. Man habe für Volks.tv (Arbeitstitel) bereits Verträge mit den Regionalsendern Hamburg 1, tv.berlin, NRW.TV, rheinmaintv und bw family.tv geschlossen, die insgesamt über zehn Millionen Haushalte erreichten, sagte Thoma der “Financial Times Deutschland”. Die Sender sollen Thomas neuen TV-Anbieter als bundesweites Rahmenprogramm übernehmen.
SatelliFax Ausgabe Dienstag, 03. Januar 2012
Der Super Bowl kehrt zu SAT.1 zurück
Der Super Bowl kehrt zu SAT.1 zurück: Am 5. Februar 2012 geht’s ran an den Super Bowl XLVI – live aus Indianapolis. Bereits von 1999 bis 2003 präsentierte SAT.1 als erster deutscher Vollprogramm-Free-TV-Sender das größte Sport-Event der Welt. Gemeinsam mit NFL-Rechtevermarkter IMG hat SAT.1 einen Vertrag über die Zusammenarbeit geschlossen, der auch die Übertragung via Live Stream auf www.ran.de beinhaltet.
SAT.1-Sportchef Sven Froberg: “Mit dem Super Bowl kehrt die Faszination und die Attraktivität der populärsten US-Sportart zu SAT.1 zurück.”
Das “Spiel der Spiele” wird in über 180 Länder übertragen. Allein 130 Millionen Amerikaner sitzen am Super Bowl-Sonntag vor dem Fernseher, weltweit sind es mehr als 800 Millionen Zuschauer.
Studie: Nur wenige surfen beim Fernsehen
Jeder dritte (34 Prozent) Fernsehzuschauer zwischen 14 und 49 Jahren surft zumindest „gelegentlich“ parallel zum Fernsehen im Internet. Jedoch nur 16 Prozent der TV-Zuschauer machen dies „oft“ oder „sehr häufig“. Überrepräsentiert sind dabei jüngere TV-Zuschauer und Männer. Insgesamt betrachtet, sind zwei Drittel der 14- bis- 49-jährigen Zuschauer also gar nicht oder allenfalls selten beim Fernsehen online. Es wird nach wie vor überwiegend exklusiv ferngesehen.
Diese Ergebnisse liefert das aktuelle DigitalBarometer, eine Kooperation zwischen IP Deutschland, TNS Emnid und der Fachzeitschrift W&V. Hierzu wurden repräsentative Daten zum Stand der Internetnutzung beim Fernsehen mit einer telefonischen Befragung von 895 Fernsehzuschauern im Alter zwischen 14 bis 49 Jahren erhoben. Sie zeigen, wie die Internetnutzung beim Fernsehen Interaktivität ermöglicht und wie das Fernsehen vielfach Impulse liefert, die im Internet intensiviert werden.
Auffällig ist, dass Tablet-PCs in Folge ihrer bisher relativ geringen Verbreitung bei der Parallelnutzung noch selten zum Einsatz kommen. Lediglich 8 Prozent der Zuschauer, die beim Fernsehen im Internet surfen, tun dies mit einem Tablet. Am häufigsten werden Laptops, Notebooks oder Netbooks parallel verwendet, wobei knapp ein Drittel der Zuschauer (32Prozent) auf Smartphones zurückgreift. Handhelds wie Smartphones, aber auch internetfähige iPods sind besonders bei den jungen Parallelnutzern verbreitet.
Vielfach hat die parallele Internetnutzung einen direkten Bezug zum Programm und ermöglicht dem Zuschauer damit, sich intensiver mit diesem auseinander zu setzen. So bestätigen z.B. über zwei Drittel (67 Prozent) der 14- bis 49-jährigen Parallelnutzer, dass sie im Internet nach Informationen zur Sendung bzw. dem Film suchen, den sie gerade sehen. Weitere 48 Prozent schauen sich eine Sendung an, weil sie von Freunden übers Internet darauf aufmerksam gemacht wurden und 38 Prozent chatten mit Freunden oder Bekannten in Echtzeit über das gerade gesehene Programm. Deutlich intensiver wird diese TV-synchrone Interaktivität von der jungen Zielgruppe gelebt – vor allem im direkten Austausch mit anderen. Insgesamt nutzen Männer das Internet deutlich stärker als Parallelmedium beim Fernsehen; mit einer Ausnahme: Geht es darum, im Netz nach Antworten auf Quizfragen zu suchen, haben Frauen die Nase vorn.
Auch TV-Werbung kann von paralleler Online-Nutzung profitieren: Über zwei Drittel (68 Prozent) der befragten Parallelnutzer haben sich schon einmal durch das Fernsehen anregen lassen, im Web nach Informationen zu einem Produkt zu suchen. Dabei sind Männer wesentlich aktiver als Frauen. Gut die Hälfte der Befragten (51 Prozent) bestätigt, dass der Impuls durch die Werbung schließlich zum Kauf geführt hat. Immerhin 37 Prozent der Parallelnutzer erledigen beim Fernsehen Online-Einkäufe und machen damit das Fernsehen ein Stück weit zu einem POS-Medium.
So lange sich internetfähige Fernseher in deutschen Wohnzimmern noch nicht durchgesetzt haben, behelfen sich die Fernsehzuschauer selbst, um ihrem Bedürfnis nach Interaktivität, aber auch nach Gemeinschaft beim Fernsehen nachzugehen. Allerdings surft aktuell nur ein Drittel (34 Prozent) der Fernsehzuschauer zumindest gelegentlich beim Fernsehen im Internet. Nur eine Minderheit (16 Prozent) nutzt diese Möglichkeit intensiv. Beim Fernsehen bleiben Laptop und Smartphone überwiegend aus, auch bei den intensiven Parallelnutzern erfolgt ein großer Teil des Fernsehkonsums exklusiv.
Digitalbox Europe bringt DAB+-Radios auf den Markt
Der Ratinger Hersteller Digitalbox Europe bringt Anfang 2012 fünf neue Geräte für den Empfang von DAB+-Programmen auf den Markt. „Mit diesen Modellen bieten wir bereits zum Start eine Auswahl für die mobile oder auch für die stationäre Nutzung zu Hause an“, sagt Digitalbox Europe-Chef Frank Kirwel. Schritt für Schritt soll danach das Sortiment erweitert werden, kündigt er im Gespräch mit dem Branchendienst Digitalmagazin an. Geplant seien auch Kombigeräte mit MP3-Player und Internetradio.
Dailymotion und Orange wollen 3D-Kanal starten
Die Videoplattform Dailymotion und das französische Telekommunikationsunternehmen Orange haben eine Vereinbarung getroffen zum Start eines 3D-Kanals auf unterschiedlichen Plattformen wie Internet und Mobile. Der Start soll im Februar 2012 erfolgen.
SR nimmt neues DABplus-Bouquet in Betrieb
Der Saarländische Rundfunk (SR) hat Anfang 2012 die digitale Ausstrahlung seiner Hörfunksender im Kanal 9A gestartet, parallel zur bisherigen Verbreitung im Kanal 8B. In Zukunft will der SR auch neue Zusatzdienste starten, wie der öffentlich-rechtliche Sender ankündigt. Der SR strahlt in seinem neuen Bouquet wie bisher seine fünf Hörfunkwellen aus, im neuen Kanal 9A senden SR 1,2 und 3 im alten DAB-Modus, und Unserding und antenne saar im DAB+-Modus.
Sky Sport News HD und Transfermarkt.de starten Kooperation
Zu Beginn des neuen Jahres dreht sich im europäischen Fußball alles um die letzten Transfers, die für die laufende Saison getätigt werden dürfen. Auch Sky Sport News HD widmet sich in den kommenden Wochen ausführlich den aktuellen Geschehnissen auf dem Transfermarkt.
Neben regelmäßigen Updates im Rahmen der aktuellen Nachrichtensendungen schaltet Sky Sport News HD seit Montag, 2. Januar, an Werktagen mindestens zwei Mal täglich live nach Hamburg ins Studio von Transfermarkt.de, eine der größten und anerkanntesten deutschsprachigen Fußballplattformen. Dabei wird jeweils ein Redakteur von Transfermarkt.de einen Überblick über die wichtigsten vollzogenen Transfers, kurz bevorstehende Wechsel und das Neueste aus der Gerüchteküche berichten. Außer der Bundesliga liegt der Fokus hierbei auch auf den wichtigsten Vereinswechseln aus der 2. Bundesliga sowie den spektakulärsten internationalen Transfers.
Kurz vor Schluss der Transferperiode am 31. Januar um Mitternacht verstärken Sky Sport News HD und Transfermarkt.de ihre gemeinsame Berichterstattung dann nochmals. Sowohl am Wochenende 28./29. Januar als auch am anschließenden Montag und Dienstag sorgen zusätzliche Schalten ins Studio von Transfermarkt.de dafür, dass die Zuschauer rund um die Uhr topaktuell und umfassend informiert werden. Am 1. Februar folgt zu
Das Erste zeigt Biathlon aus Oberhof
Es ist eine der populärsten Stationen der Biathlonsaison und auch in diesem Jahr werden zehntausende Fans Oberhof in ein Tollhaus verwandeln. Wenn der Biathlontross ab dem morgigen Mittwoch, dem 4. Januar 2012, wieder Halt im Thüringer Wald macht, ist Das Erste live vor Ort, um den Fans die packenden Rennen zu präsentieren. Trotz frühlingshafter Temperaturen ist das Staffelrennen der Damen am Mittwoch gesichert, so dass der ARD-Übertragung ab 18.00 Uhr nichts im Wege steht.
Moderator Michael Antwerpes kann dabei seit langem wieder Kati Wilhelm an seiner Seite begrüßen: Die ARD-Expertin gibt nach der Geburt ihrer Tochter vor einigen Wochen ihr Saisondebüt und steht für kompetente Analysen zur Verfügung.
Über die TV-Berichterstattung hinaus bietet die ARD den Wintersportfans sämtliche Entscheidungen, Hintergrundinformationen sowie Videos oder Audios mit den spannendsten Szenen auch im Internet unter www.sportschau.de an. Zudem informiert der ARD Text ab Seite 200 über alle Wettbewerbe.
Antenne Bayern startet Jugend- und Infowelle über DAB+
Antenne Bayern geht noch Anfang 2012 mit zwei neuen Radios digital auf Sendung. Geplant seien “ein reines Info-Programm und ein neuer Top40-Musikkanal”, wie Geschäftsführerin Valerie Weber dem Mediendienst “Journalist” mitteilt. Die Sender sollen landesweit im DAB+-Standard verbreitet werden.
Interessant werde 2012 die Entwicklung im Internet: “Es könnte passieren, dass die Summe unserer Spartenprogramme mehr Zugriffe im Internet hat als unser Hauptprogramm. Damit Geld zu verdienen, wird unsere größte Herausforderung”, so Weber.
Sat Kompakt 03.01.2012
Mediaspar TV Homeshopping und Pearl.tv neu auf Astra, 19,2° Ost
Zwei neue deutsche Homeshoppingsender bereichern das Free TV-Angebot auf Satellit Astra, 19,2° Ost. Der Sender Mediaspar TV Homeshopping startete auf 12.480 GHz vertikal (SR 27.500, FEC 3/4), der Elektronik-Versandhändler Pearl kündigt den Start eines eigenen TV-Kanals Pearl.tv auf 12.148 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4) an.
Trojaner Ransom.AN
Der Trojaner Ransom.AN ist wieder im Umlauf und kommt angeblich von Microsoft. In der E-Mail ist zu lesen, dass die installierte Windows-Version illegal sei. Zur legitimen Nutzung soll der Anwender einen Code eingeben, den man für 100 Euro Vorkasse zugeschickt bekommt.
Die 100 Euro müssen innerhalb von 48 Stunden über einen anonymen Bezahldienst eingehen, ansonsten werden alle Daten gelöscht und der PC gesperrt. Die E-Mail stammt natürlich nicht von Microsoft, sondern von Online-Kriminellen, die mit dieser Betrugsmasche schnell Kasse machen möchten.
Erpresser-Trojaner kann mit einem Virenscanner entfernt werden
Um den Erpresser-Trojaner zu entfernen, kann ein aktueller Virenscanner eingesetzt werden. Sicherheitshalber sollten Sie dazu das System über eine Rettungs-CD starten. Sollten Sie auf der Suche nach einer Rettungs-CD mit integrierten Virenscanner sein, ist die Kaspersky Rescue Disk empfehlenswert.
Die neue Version 10 der Kaspersky Rescue Disk durchsucht nach dem Start das komplette System, oder nach Wunsch nur einzelne Laufwerke oder Verzeichnisse nach Schadsoftware. Zusätzlich bietet die CD einen Dateimanager, mit dem Sie Daten retten, infizierte Dateien löschen oder Textdateien bearbeiten können. Für die Internetrecherche im Fehlerfall steht eine deutsche Version des Internet-Browsers Firefox bereit.
So schützen Sie Ihr System:
Installieren Sie das neueste Update für Ihren Virenscanner und seien Sie vorsichtig gegenüber E-Mails von unbekannten Absendern – besonders gegenüber E-Mails mit Links oder mit Anhang!
quelle:virenticker/computerwissen.de
Wurm Netsky.D
der Wurm Netsky.D kommt per E-Mail und lockt mit einer angeblichen Nachricht im Anhang. Sollten Sie eine E-Mail mit diesem Inhalt erhalten, löschen Sie diese sofort.
Der Wurm Netsky.D verstopft zurzeit die Postfächer. Der Wurm versteckt sich im Anhang einer E-Mail. Nähere Angaben zu dieser E-Mail können Sie angeblich der im Anhang befindlichen Datei entnehmen. Und das ist natürlich gelogen.
Wird die sich im Anhang befindende Datei durch einen Doppelklick geöffnet, erhält man keine Informationen. Stattdessen installiert sich der Wurm auf dem betreffenden System.
Hier finden Sie Details zur E-Mail mit der Schadsoftware
Die E-Mail hat folgendes Aussehen
Betreff: Here is the document
Dateianhang: yours.pif
Größe des Dateianhangs: 17.424 Bytes
E-Mail-Text: Your document is attached
Betroffene Betriebssysteme: Alle Windows-Versionen
Installation auf dem System
Eine Kopie seiner selbst wird hier erzeugt:
• %WINDIR%\winlogon.exe
Der folgende Registryschlüssel wird hinzugefügt um den Prozess nach einem Neustart des Systems erneut zu starten.
– HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
• “ICQ Net”=%WINDIR%\winlogon.exe -stealth”
So schützen Sie Ihr System:
Installieren Sie das neueste Update für Ihren Virenscanner und seien Sie vorsichtig gegenüber E-Mails von unbekannten Absendern – besonders gegenüber E-Mails mit Links oder mit Anhang!
quelle:virenticker/computerwissen.de